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Tschernobyl: Tiere kehren in verstrahlte Gebiete zurück

Knapp 30 Jahre nach dem GAU in Tschernobyl leben in einem radioaktiv stark belasteten Gebiet in Weißrussland wieder ähnlich viele Tiere wie in unbelasteten Regionen. Wie gesund sie sind, ist allerdings unklar.

Tierparadies Tschernobyl: Strahlung weniger schädlich als menschliche Präsenz

Aktuelle Studie zeigt, wie gut sich die Bestände an Großsäugetieren entwickeln, seit in der Region keine Menschen mehr leben

Kiew/Portsmouth – Fast drei Jahrzehnte nach dem Super-GAU sieht die Region von Tschernobyl in der Ukraine weniger wie ein Katastrophengebiet als wie ein Paradies für Wildtiere aus: Zu diesem Befund kommen britische Wissenschafter in einer aktuellen Studie, die im Magazin "Current Biology" veröffentlicht wurde.

In der Todeszone: Diese Gefahr geht heute noch von Tschernobyl aus

Tod, Krankheit und verstrahltes Land waren die Folgen des Atomunglücks in Tschernobyl. Viele Menschen leiden bis heute an den Spätfolgen der Nuklearkatastrophe. Im Reaktor lagern noch Unmengen an Uran. Gesichert sind sie nur dürftig.

Waldbrand in Tschernobyl-Sperrzone

Es ist der schwerste Waldbrand seit mehr als 20 Jahren: In der Nähe der Ruine des Atomkraftwerks Tschernobyl kämpfen Einsatzkräfte gegen ein Großfeuer. Es gebe keinen Grund zur Panik, teilte die Regierung mit.

Wo ein Kätzchen zum Todfeind wird

Nichts anfassen, nichts abstellen, nicht anlehnen: Der Regisseur Marcus Schwenzel hat in Tschernobyl seinen Kurzfilm "Seven Years of Winter" gedreht. Die Sperrzone erlebte er als umgekehrten Schöpfungsort, in dem alles, was lebt, den Tod in sich trägt. Er kam als neuer Mensch zurück.

Das Wetter in der Tschernobyl-Zone

Hier finden Sie aktuelle Wetterberichte für die Tschernobyl-Zone. Von links nach rechts — Pripjat, Tschernobyl, Polesskoe:

Tschernobyl - Ein Trip in die Todeszone

Am 26. April jährt sich heuer die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 25. Mal. NEWS-Reporter David Pesendorfer hat sich daher aufgemacht, den Atomreaktor und die ukrainische Geisterstadt Prypjat zu besichtigen. Seit einiger Zeit ist die Todeszone auch für wagemutige Touristen zugänglich.

Bei seiner Reise ins Zentrum des Atomsperrbezirks stößt der NEWS-Reporter auf einen verlassenen Rummelplatz, vergilbte Lenin-Plakate, tickende Geigerzähler und nicht zuletzt auf einen Fremdenführer im Military-Look.

AKW per Dekret

In Weißrussland wächst der Widerstand gegen Atomkraft
Mit Reportagen von Anja Schrum und Ernst-Ludwig von Aster
Weißrussland plant den Bau seines ersten Atomkraftwerks, obwohl das Land wie kaum ein anderes unter den Folgen der Tschernobyl-Katastrophe gelitten hat. Allmählich aber wächst der Widerstand gegen den Beschluss des Regierungspräsidenten Alexander Lukaschenko: Denn die Mehrheit der Weißrussen spricht sich gegen den Reaktorbau aus.
Ein Berater der Lukaschenkoregierung über den Standortvorteil. Weißrusslands beim Reaktorbau:

Ausflug in die Todeszone

22 Jahre nach dem Atomunfall leiden Hunderttausende an den Folgen. Das Grauen ist zur Attraktion geworden: Touristen besuchen die Sperrzone als Tagesausflug.

DIE ZONE

Norton.Commander.Productions. setzen nach 10 Jahren Theaterarbeit den Fuß in verstrahltes Terrain; inspiriert von der Zone aus Tarkowskijs „Stalker“ simulieren sie aus sicherer Entfernung den Ernstfall und spielen dabei mit den Mechanismen der Medienlandschaft. Handelt es sich hier um eine Katastrophe, einen Super Gau, einen terroristischen Akt, menschliches Versagen oder einen Meteorit? Was zählt, sind Fakten, auch wenn sie während der Untersuchung aus den Händen gleiten. Experten und Vertreter des Krisenstabs werden dem Publikum exklusiv einen Einblick in die Lage vor Ort ermöglichen.