Website erkunden

Abstimmung

Muss die Stadt Pripjat erhalten werden?:

Tschernobyl

Gedenken an den Unfall von Tschernobyl: Vor 25 Jahren explodierte der Atomreaktor

Mit ergreifenden Gedenkfeiern, aber auch mit einem klaren Bekenntnis zur Atomkraft haben die Ukraine und Russland tausender Opfer des Super-GAUs in Tschernobyl vor 25 Jahren gedacht. Kremlchef Dmitri Medwedew kündigte in der Sperrzone rund um das havarierten Kraftwerk eine russische Initiative für weltweit mehr Reaktorsicherheit an. Mit seinem ukrainischen Kollegen Viktor Janukowitsch dankte er besonders den damaligen Aufräumarbeitern ("Liquidatoren") am Unglücksreaktor für ihren gefährlichen Einsatz.

Ukrainer weinen um Tschernobyl-Opfer

In der Ukraine hat das Gedenken zum 25. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe begonnen: Hunderte trauerten in Kiew bei einem Gottesdienst um die Opfer, der russisch-orthodoxe Patriarch sprach von einer unvergleichbaren Katastrophe.

Weltweites Gedenken an Atomkatastrophe Tschernobyl

25 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl gedenkt die Ukraine unter den Augen der Weltöffentlichkeit am Dienstag des Super-GAU.

Märchen aus dem Sarkophag

Als "Augenzeuge" und "Überlebender" der Tschernobyl-Katastrophe tingelt der ehemalige KGB-Offizier Anatoly Tkachuk durch die Medien, lässt sich als Experte befragen. Tatsächlich steckt sein Buch "Ich war im Sarkophag von Tschernobyl" voller Verschwörungstheorien. Fakten? Fehlanzeige.

Die Formel des Todes

10 hoch minus 7: Das sind die Zahlen, die hinter der Katastrophe von Tschernobyl stehen. In einem Essay erklärt der Risikoforscher Gotthard Bechmann, wie diese Formel für das Risiko eines GAU unser Leben und Denken in der Hochtechnologiegesellschaft prägt - und behindert.

Medwedew am Tschernobyl-Jahrestag: "Atomkraft ist die ökologisch sauberste Energieform"

Der Super-GAU von Tschernobyl jährt sich heute zum 25. Mal. Angesichts der Atomkatastrophe von Japan ist das Thema aktueller denn je. Dennoch halten besonders betroffene Länder wie Weißrussland und Russland an der Atomkraft fest.

Medwedew wirbt für schärfere Atom-Standards

Atomkraft? Ja - aber sicher: Russlands Präsident Dmitrij Medwedew hat zum 25. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe neue Sicherheitsstandards für Reaktoren gefordert. Auch die Info-Politik bei Unglücken müsse besser werden. An der Kernenergie will er aber festhalten.

Besuch in Tschernobyl: Eine Landpartie

Frühmorgens um halb acht von der elften Etage – dort oben bin ich für ein paar Tage in der Wohnung der Stefanowa untergekommen, über den Dächern von Kiew – um halb acht also mit dem tattrig-stabilen Lift runter zur Haustür und raus auf die Saksahanskyj-Straße, wo der Verkehr erstaunlicherweise schon brummt. Alles geht seinen postsowjetischen Gang, nur mein Mietwagen ist noch nicht da. Also steh ich herum, unbestimmt erwartungsvoll, im Frühtau sozusagen, ein nicht abgeholter Ausflügler.

Der Stern Absinth - Notizen anlässlich eines verbitterten Jubiläums

Aus dem Ukrainischen von Sabine Stöhr
 
Prypjat’ ist die einzige Stadt der Welt, deren Alter so leicht zu berechnen ist: 1970 (Gründung) bis 1986 (Untergang). Außerdem existierte es von allen untergegangenen Städten am kürzesten, nur sechzehn Jahre. Kein Kind mehr, aber auch noch kein junger Mann, vielmehr ein noch nicht volljähriger Teenager mit dem Recht auf einen Personalausweis. Statt des Ausweises aber stellte man ihm die Todesurkunde aus. Todesursache: Strahlenkrankheit.
 

Tschernobyl erinnert an Risiko Mensch

Bei der Risikoabschätzung für den Betrieb von Atomkraftwerken gilt es nach Überzeugung von Umweltminister Röttgen nicht nur Gefahren durch Naturgewalten und technisches Versagen abzuschätzen. Ein weiterer Risikofaktor sei der Mensch.