Website erkunden

Abstimmung

Muss die Stadt Pripjat erhalten werden?:

Tschernobyl

Der entfesselte Prometheus

"EXPEDITIONEN. 25 JAHRE TSCHERNOBYL" I: Die Ausstellung "Die Straße der Enthusiasten" in Freiburg zeigt Fotos und Dokumente.
 

Aufstieg und Fall der Atomstadt Prypjat: Ausstellung in Freiburg

Der Untergang der 1970 gegründeten Atomstadt Prypjat – Thema einer Ausstellung im Freiburger Morat Institut, verbunden mit einem ein Symposion des Literaturbüros zu 25 Jahren Tschernobyl. Keine Stadt auf der Welt dürfte eine kürzere Lebenszeit gehabt haben als Prypjat. Am 4. Februar 1970 wurde sie als neunte und modernste Atomstadt der UdSSR für die Bauarbeiter und die Belegschaft des Atomkraftwerks Tschernobyl gegründet. Am 27. April 1986, 36 Stunden nach der Katastrophe, dem GAU, wurde sie für immer evakuiert.

Tschernobyl: Bauarbeiten für Sarkophag sollen im Herbst beginnen

25 Jahre nach dem Super-GAU in Tschernobyl gibt die ukrainische Regierung grünes Licht: Im Oktober soll mit dem Bau des lange geplanten Sarkophags begonnen werden. 670 Millionen Euro Spenden sind bisher zusammengekommen - kosten soll die Schutzhülle aber 740 Millionen Euro.

Urlaub in Tschernobyl: Lukrativ, beliebt - aber (vorerst) verboten

Die Reisen von Touristen in das nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren verstrahlte Gebiet sind vorerst gestoppt. Ein generelles Verbot scheint unwahrscheinlich - der Atom-Tourismus bringt zu viel Geld.

Ein Leben in Trümmern

Schon einmal wurde nach einem Super-Gau eine Sperrzone eingerichtet wie jetzt in Fukushima - vor 25 Jahren in Tschernobyl. Besuch in einer von der Zivilisation fast vergessenen Gegend.

Auftrumpfen mit dem Super-GAU

Wer strahlt, gewinnt! Eine Hamburger Firma bringt ein Quartettspiel mit Atomkraftwerken auf den Markt. Da heißt es nun "Alarmstufe 7 - sticht!" - wer also Fukushima in den Händen hält, trumpft groß auf. Die Macher haben Erfahrung mit eigenwilligen Gags - sie brachten schon Adolf Hitler ins Spiel.

Gedenken in Tschernobyl - Blick nach Fukushima

Am 25. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl haben Menschen in aller Welt den tausenden Opfern des Super-GAUs gedacht. Die Unglücke von Tschernobyl und im japanischen Fukushima zeigten, dass die Folgen solcher Katastrophen grenzenlos seien.

Auch in Deutschland strahlt Tschernobyl noch

Der Strahlenmediziner Prof. Edmund Lengfelder fordert, dass die Grenzwerte für Lebensmittel, aber auch für Wasser und Luft in der Umgebung von deutschen Atomkraftwerken drastisch gesenkt werden.

Die Welt hat nichts gelernt

Volodimyr Usatenko half 1986, das havarierte AKW Tschernobyl zu sichern. Der Einsatz hat ihn zum Kernkraftgegner gemacht 25 Jahre Tschernobyl: "Die Welt hat nichts gelernt"