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Muss die Stadt Pripjat erhalten werden?:

Tschernobyl

In der Todeszone: Diese Gefahr geht heute noch von Tschernobyl aus

Tod, Krankheit und verstrahltes Land waren die Folgen des Atomunglücks in Tschernobyl. Viele Menschen leiden bis heute an den Spätfolgen der Nuklearkatastrophe. Im Reaktor lagern noch Unmengen an Uran. Gesichert sind sie nur dürftig.

Tschernobyl-Sperrzone könnte zum Naturschutzgebiet werden

Nicht zugängliches Areal soll von 30 auf zehn Kilometer verkleinert werden

Kiew - Fast 30 Jahre nach der Atomkatastrophe im Kernkraftwerk Tschernobyl will die ukrainische Regierung den Großteil der Sperrzone in ein Naturschutzgebiet umwandeln. Das derzeit nicht zugängliche Areal um den zerstörten Reaktor soll von 30 auf zehn Kilometer verkleinert werden, sagte Umweltminister Igor Schewtschenko am Freitag nach Medienberichten in Kiew.

Waldbrand in Tschernobyl-Sperrzone

Es ist der schwerste Waldbrand seit mehr als 20 Jahren: In der Nähe der Ruine des Atomkraftwerks Tschernobyl kämpfen Einsatzkräfte gegen ein Großfeuer. Es gebe keinen Grund zur Panik, teilte die Regierung mit.

Katastrophen-Reaktor von Tschernobyl: "Die Ruine ist nicht sicher"

Radioaktives Material ist noch nicht gesichert, eine Schutzhülle wird nicht fertig, und die Kosten explodieren: Aktuelle Einschätzungen der Bundesregierung nähren die Zweifel an der Sicherheit der AKW-Ruine in Tschernobyl.

 

29 Jahre nach der Katastrophe bekommt die Atomruine eine neue Schutzhülle: Das Mega-Grab von Tschernobyl

Die Schutzhülle von Tschernobyl leckt, sie droht einzustürzen. Nach dem GAU von 1986 droht die zweite atomare Katastrophe. Ein neuer Sarkophag soll Schutz bieten – für hundert Jahre. Doch es fehlt an Geld.

Die Hunde in Tschernobyl streichelt niemand. Sie dösen auf dem geplatzten Asphalt, das Fell voll von radioaktivem Staub. Wachsam beobachten sie die Menschen, die rund um das ehemalige Kernkraftwerk Wladimir Iljitsch Lenin tätig sind.

NEUES BUCH: Silent Witnesses

Beinahe 30 Jahre ist es her, dass die Welt mit dem größten anzunehmenden Unfall, kurz GAU, in der friedlichen Nutzung der Atomenergie, konfrontiert war. Tschernobyl – so lautet der Name des kleinen Ortes, der damals weltbekannt wurde, obwohl er 12 km vom havarierten Reaktor entfernt liegt. Auch heute leiden die Menschen noch unter der Katastrophe, sowohl gesundheitlich als auch sozial. Doch die Welt scheint diese Tragödie vergessen zu haben.

 

Drohnenflug über der Geisterstadt

Das rostige Riesenrad eines verlassenen Vergnügungsparks, leere Hochhaussiedlungen, ein verfallenes Schwimmbad und verwaiste Kinderbetten - ein neues Video zeigt die ukrainische Geisterstadt Prypjat bei Tschernobyl aus einer bedrückenden Perspektive.

Für neue Tschernobyl-Schutzhülle fehlt Geld

Ein Baustopp droht: Das havarierte Atomkraftwerk in Tschernobyl in der Ukraine braucht eine neue Schutzhülle. Doch angeblich fehlen 615 Millionen Euro.

Hamburg/Berlin - Ohne finanzielle Hilfe Deutschlands und der anderen G7-Staaten droht ein Baustopp bei der dringend benötigten neuen Schutzhülle für den zerstörten Atomreaktor in Tschernobyl. Es fehlten bis zu 615 Millionen Euro, berichtet die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf Regierungskreise.

Zone des Schweigens

Seit der Katastrophe von Tschernobyl bereist der Deutsche Gerd Ludwig die Gegend - in diesem Jahr wird er für seine Arbeiten geehrt.

Am 26. April des Jahres 1986, einem Samstag, umkreist der Planet Erde wie stets mit einer Geschwindigkeit von etwa 107 000 Stundenkilometern die Sonne, einen Stern der Leuchtkraftklasse V. Und die Menschen auf der Erde, so unwichtig ihr Schicksal aus übergeordneter Sicht sein mag, treffen auch an diesem Samstag ihre Entscheidungen, und manche dieser Entscheidungen erweisen sich als fatal.

Swetlana Alexijewitsch erhält Friedenspreis des Buchhandels

Tschernobyl, der Afghanistan-Krieg und der Zusammenbruch der Sowjetunion: In ihren Werken verknüpft Swetlana Alexijewitsch unzählige Erinnerungsfetzen zu einem vielstimmigen Ganzen. Jetzt wird die Weißrussin mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt.

Hamburg/Frankfurt am Main - Die weißrussische Schriftstellerin Swetlana Alexijewitsch erhält 2013 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Dies teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt am Main mit.