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Schutzhülle

Fertigstellung der Hülle über Tschernobyl-Ruine verzögert sich

Der Grund ist ein sehr hohes Strahlungsniveau, der Sarkophag soll 100 Jahre Sicherheit garantieren Tschernobyl – Die Abschlussarbeiten an der gewaltigen Schutzhülle über der Atomruine Tschernobyl in der Ukraine verzögern sich. Die Installation der Membranen, die den sogenannte Sarkophag mit der bestehenden Gebäudestruktur verbinden, dauere wegen der hohen Strahlenbelastung länger als erwartet, heißt es in der Antwort der deutschen Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen.

Für neue Tschernobyl-Schutzhülle fehlt Geld

Ein Baustopp droht: Das havarierte Atomkraftwerk in Tschernobyl in der Ukraine braucht eine neue Schutzhülle. Doch angeblich fehlen 615 Millionen Euro.

Hamburg/Berlin - Ohne finanzielle Hilfe Deutschlands und der anderen G7-Staaten droht ein Baustopp bei der dringend benötigten neuen Schutzhülle für den zerstörten Atomreaktor in Tschernobyl. Es fehlten bis zu 615 Millionen Euro, berichtet die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf Regierungskreise.

Tschernobyl: Europa zahlt 556 Mio. Euro für Schutzhülle

KIEW/WIEN. Das Projekt ist gigantisch: über den 1986 explodierten Rektor 4 des ukrainischen Atomkraftwerkes Tschernobyl soll eine 100 Meter hohe bogenförmige Stahlkonstruktion mit einer Spannweite von 250 Metern gestülpt werden. Das 20.000 Tonnen schwere Ungetüm wird an Ort und Stelle zusammengebaut und auf Schienen über die bestehende altersschwache Hülle geschoben. Halten soll es zumindest 100 Jahre. Die in aller Eile von den Russen gebaute Beton-Schutzhülle hat schon nach 20 Jahren Risse. Im Vorjahr wurde diese Hülle verstärkt, sonst wäre sie vielleicht schon zusammengebrochen.