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Menschen und Schicksale

30 Jahre nach Tschernobyl: "Der Tod ist etwas sehr Persönliches"

In vielen Ländern Osteuropas leben heute Tschernobyl-Veteranen. Zum Jahrestag der Katastrophe kommen sie zur Reaktorruine – um zu gedenken und um die neue Schutzhülle um den Reaktor zu bewundern.

Es herrscht Strahlenphobie

Der Mediziner Shunichi Yamashita soll den Menschen im Katastrophengebiet die Wahrheit über die Strahlenrisiken erklären - und löst damit neue Ängste aus.

Vor uns liegt nur Dunkelheit

Tausende Evakuierte harren in Notlagern aus, andere blieben in Geisterdörfern zurück. Nach Natur- und Atomkatastrophe kämpft Japan jetzt mit den seelischen Leiden, die Suizidraten steigen.

Die Tanakas haben in der Lotterie verloren. Deshalb werden sie weiterhin in Raum 103 im dritten Stock der Mittelschule Halamachi Daini in der Stadt Minamisoma hausen müssen. Sie teilen ihn mit drei weiteren Familien.

Ein Leben in Trümmern

Schon einmal wurde nach einem Super-Gau eine Sperrzone eingerichtet wie jetzt in Fukushima - vor 25 Jahren in Tschernobyl. Besuch in einer von der Zivilisation fast vergessenen Gegend.

Tschernobyl: Versuch einer Erinnerung

Erst habe ich nicht verstanden, dass das die Nachrichten sind. Als ich am 11. März in einem Schaufenster eines Einkaufszentrums die ersten Bilder sah, dachte ich, dass da ein Ausschnitt eines Science-Fiction-Films läuft, in dem lustvoll der Weltuntergang gezeigt wird, um die Werbepause zu füllen. Bestimmt ist längst berechnet, dass Menschen nach solchen Bildern noch mehr beworbene Produkte kaufen, um sich selbst davon zu überzeugen, dass sie noch am Leben sind – im Gegensatz zu den gerade auf dem Bildschirm Gestorbenen.

Notlager verweigern Strahlenopfern den Zutritt

Die Furcht vor radioaktiver Verstrahlung führt in Japan zu extremen Vorsichtsmaßnahmen: Notunterkünfte nehmen nur Menschen auf, die sich einer Strahlenuntersuchung unterzogen haben. Die Rettungsarbeiten am havarierten AKW Fukushima stagnieren.

Krebsrisiko von früheren Tschernobyl-Bewohnern unverändert

Für Menschen, die im Kindesalter in der Umgebung des Atomkraftwerks Tschernobyl radioaktiver Strahlung ausgesetzt waren, ist einer US-Studie zufolge das Risiko an Schilddrüsenkrebs zu erkranken bis heute unverändert hoch.

Tschernobyl-Liquidatoren - Proteste in Kiew angekündigt

Berlin (DPA) Die Katastrophe in Japan weckt Erinnerungen an den schweren Atomunfall in Tschernobyl - und an das Schicksal der Liquidatoren. Über die genaue Zahl dieser Aufräumarbeiter und vor allem über ihr Schicksal gibt es auch 25 Jahre nach dem Unglück nur ungenaue Angaben. An diesem Mittwoch wollen ehemalige Liquidatoren in Kiew gegen Kürzungen ihrer finanziellen Hilfen protestieren.    Die meisten Liquidatoren waren Soldaten aus der Sowjetunion.

Chronologie des Schreckens

Wie sicher ist Atomkraft? Immer wieder kommt es in Kernkraftwerken und Wiederaufbereitungsanlagen zu Störfällen. Eine Aufstellung schwerer Zwischenfälle.

Folgen von Radioaktivität schwer absehbar

Auch von den körperlichen Nachwehen des Unfalls im Atomkraftwerk Tschernobyl weiß man bis heute wenig. Jugendliche und Kinder sind durch atomare Strahlung besonders gefährdet.