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Was ein Forscher in den Wäldern von Tschernobyl entdeckte, hätte kaum jemand für möglich gehalten

Sergei Gaschak ist Feldbiologe und Fotograf. In einem seiner Projekte ermöglicht er erstaunliche Einblicke in die Flora und Fauna der Sperrzone von Tschernobyl.

Seine Fotos zeigen, dass im über 4000 Quadratkilometer großen und verseuchten Sperrgebiet zwischen der Ukraine und dem Süden Weißrusslands 31 Jahre nach der Katastrophe vom April 1986 heute wieder mehr Wildtiere leben.

Mit Fotofallen hat er einzigartige Aufnahmen gemacht

Darunter sind sogar einige, die dort bisher noch nie gesehen wurden. Neben Wölfen, Elchen oder dem europäischen Bison fotografierte Sergei die äußerst seltenen Przewalskipferde und Schwarzstorche in der von Menschen verlassenen Wildnis rund um Tschernobyl. Sogar der europäische Braunbär kam nach über 100 Jahren Abwesenheit zurück.

Umweltschützer versuchen bisher erfolglos, die Regierung davon zu überzeugen, die Sperrzone in einen Nationalpark umzuwandeln. Wie gesund das Ökosystem der Sperrzone tatsächlich ist, ist umstritten. Dazu fehlen Vergleichsmöglichkeiten von Gebieten mit einer ähnlichen Geschichte.

Author: 
HuffPost / pt

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