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Muss die Stadt Pripjat erhalten werden?:

Artikel und Publikationen

Leben im Schatten der Katastrophe

Elche, Wölfe und Wildschweine: Im Sperrgebiet um das Kraftwerk Tschernobyl kehrt die Natur zurück.

Als Diepgen demonstrativ zwei Salatköpfe kaufte

Nach dem Tschernobyl-Unglück fürchteten sich viele in West-Berlin vor der Atomwolke. Und im Ostteil gab es plötzlich viel Gemüse.

35 Jahre "Nein" zu AKW Zwentendorf

Vor 35 Jahren, am 5. November 1978, war die Volksabstimmung über das Atomkraftwerk Zwentendorf. 50,5 Prozent haben dagegen gestimmt. Das war eine entscheidende Weichenstellung für die Energiepolitik in Österreich.Die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima haben gezeigt, dass die Entscheidung absolut richtig war. 1999 wurde die Atomkraftfreiheit sogar in der Verfassung festgeschrieben.Doch die Atomgefahr ist noch nicht gebannt, solange in Europa noch AKW in Betrieb sind.

November. Sonnenuntergang in Pripjat - Bericht eines Reisenden

    November ist die beste Zeit, um Pripjat zu besuchen. Zu diesem Zeitpunkt ist es nicht kalt, das Laub ist gerade von den Bäumen gefallen, Schnee und Frost sind noch weit. Der unsichtbare "Atem", man könnte ihn auch Geist der Zone nennen, ist gerade zu dieser Jahreszeit in Pripjat am stärksten zu spüren. Postapokalyptische Aura und Verlassenheit spiegeln die Katastrophe buchstäblich wider. Aus unserer tiefsten Überzeugung sind wir der Meinung, dass jeder Mensch diesen Ort einmal besuchen muss. Einerseits um Vergangenes nicht Vergessenheit geraten zu lassen und andererseits, um sein eigenes Bewusstsein über die Vergänglichkeit zu stärken und zu verstehen, dass wir mit unserer Erde keinesfalls weiterhin so ein Spiel spielen dürfen. Gerade im November wird sehr gut sichtbar, dass alles, was ihr der Mensch für seine Errungenschaften geraubt hat, die Natur sich eines Tages wieder zurückholt.

 

Todeswarnungen für die Ewigkeit

Die einen wollten ein zweites Stonehenge, die anderen allwissende Atompriester: Auf der Suche nach einem Atommüll-Endlager beauftragte die US-Regierung in den Achtzigern einen Geheimzirkel damit, ein Warnsystem für 10.000 Jahre zu entwickeln. Die Ergebnisse waren vor allem eins - kurios.

Sterile Welten der Angst

Wie fotografiert man eine unsichtbare Gefahr? Der Fotograf Michael Danner besuchte alle deutschen Atomkraftwerke und dokumentierte eine beängstigende Technologie vor ihrem Untergang. In die Hochsicherheitsbereiche kam er dabei nur nackt.

Warum die Endlagersuche im Fiasko zu enden droht

Der Neustart bei der Suche nach einem Endlager für Atommüll war überfällig, doch er droht zu einem Fiasko historischen Ausmaßes zu werden: Eine größtmögliche Koalition aus Bund und Ländern, aus Regierung und Opposition ist gerade im Begriff, aus wahlkampftaktischen Gründen alles zu vermasseln.

Der andere Bericht über Tschernobyl

Am 26. April 2006 ist es zwanzig Jahre her, dass das Kernkraftwerk von Tschernobyl explodierte und sich daraufhin große Mengen radioaktiver Gase und Teilchen über die Nordhalbkugel ausbreiteten. Die Auswirkungen des Unglücks sind vor allem in Weißrussland, der Ukraine und Russland weiterhin deutlich spürbar, wo Millionen von Menschen betroffen sind, jedoch wurden durch den radioaktiven Niederschlag von Tschernobyl auch andere Regionen der Erde stark kontaminiert.

Skurrile Atomdebatte: James Bond hat's versaut!

Haben die explodierenden Reaktoren in Fukushima und Tschernobyl dem Image der Kernkraft geschadet? Ein hochrangiger britischer Forscher glaubt, dass vor allem Filme wie "James Bond" die Atomenergie in schlechtes Licht gerückt haben. Umweltschützer protestieren.